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Double Crossed: Vertrau mir 

Bad Boys, Cowboys und Millionäre
Die Crossed-Serie, Band 3


Sie kehrt mit Geheimnissen nach Hause zurück.

Er möchte ihr helfen, diese zu überwinden.

Aber nicht alle Geheimnisse sollten enthüllt werden.

Erschüttert kehrt Annabelle Waters zu den Überresten ihres abgebrannten Elternhauses zurück. Während sie sich in ihrer Heimatstadt um ihre schwer verletzten Eltern kümmert und gleichzeitig für ihre Prüfung als Krankenpflegerin lernt, wachsen ihr die vielen neuen Aufgaben, die sie auf der Farm übernehmen muss, über den Kopf. Bei alledem bemerkt Annabelle nicht, dass die Verpflichtungen, die sie in San Francisco eingegangen ist, sie bis hierher verfolgen.

Derek Fields ist begeistert, dass Annabelle wieder in der Stadt ist. Die unscheinbare kleine Schwester seines besten Freundes ist zu einer Frau herangewachsen, die seine Träume heimsucht. Er versucht mit allen Mitteln, seine Nachbarin davon zu überzeugen, länger als einen Monat zu bleiben, und bietet ihr sein Zuhause an.

Keiner von beiden bemerkt, dass ihre Freundschaft die Aufmerksamkeit der falschen Leute auf sich zieht und Konsequenzen haben könnte, für die sie nicht bereit sind. Ihre wachsende Zuneigung wird von einem Mann auf die Probe gestellt, der Annabelle Waters schon länger kennt als diese ihn und der ganz andere Pläne für sie hat. Denn früher oder später kommen alle Geheimnisse ans Licht.

Verfolgen Sie, wie Annabelle und Eric ihre Freundschaft wiederbeleben und eine feurige Romanze beginnen, während sie mit Geheimnissen kämpfen, die für immer vergraben bleiben sollten.

Warnung: Dieser Roman ist nur für ein volljähriges Publikum bestimmt. Es handelt sich um den dritten Teil der Crossed-Serie.

Verfügbar um:


Die Crossed Serie

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Vorschau zu Double Crossed: Vertrau mir

Prolog: Derek

An meinem dritten Tag als Stalker hatte mein Bedürfnis, Annabelle Waters näher zu sein, seinen Höchstpunkt erreicht. Ich konnte mich nicht länger kontrollieren. Ich saß an der Bar und von Weitem beobachtete ich, wie sie sich mit ihren Freunden unterhielt, lachte und ihren Abend genoss. Sie drehte mir ihr Profil zu und damit ihren sonnengeküssten Hals. Ich fühlte mich wie ein Raubtier, wenn ich sie auf diese Weise beobachtete und sie nicht ahnte, was mir dabei für schmutzige Gedanken durch den Kopf gingen. Heute Morgen hatte ich mir vorgenommen, sie anzusprechen. Trotzdem saß ich noch immer hier, obwohl die Uhr mittlerweile schon neun Uhr abends schlug. Jedes Mal fühlte ich, wie sich mein Puls beschleunigte, wenn sie ihre langen Haare zur Seite schob und mir ihren eleganten Hals präsentierte. Handelte es sich um die Art von Adrenalin, die ein Leopard beim Anblick einer Gazelle verspürte? Bei dem Gedanken, meine Lippen auf ihre Haut zu legen und an ihr zu knabbern, lief mir das Wasser im Mund zusammen. Dieses Bedürfnis musste ein Produkt des Adrenalins in meinem Blut sein. Was ich für Annabelle empfand, war Lust. Unbändige Lust.

Wenn ich Glück hatte, würde sie mich erkennen. Diese Hammerfrau hatte nichts mehr mit jenem unbeholfenen Mädchen aus meiner Heimatstadt zu tun, an das ich mich unentwegt erinnern musste. Annabelle hatte Sommersprossen und erdbeerblonde Haare. Ihre Augen waren denen von Eric ähnlich – meinem Kumpel, der mich gebeten hatte, zu sehen, ob es seiner Schwester gut ging. Ihre Augen waren faszinierend. Sie glühten aus der Ferne und zogen mich in ihren Bann. Und, mein Gott, ihre Lippen: Sie bettelten mich geradezu an, sie zu küssen. Von ihrem Körper wollte ich erst gar nicht anfangen: zum Sterben schön. Die kleine Annabelle war erwachsen geworden. In den letzten drei Tagen hatte ich darüber nachgedacht, wie sehr sie sich seit unserer letzten Begegnung verändert hatte. Damals war sie noch ein Teenager gewesen. Jetzt als erwachsene, wunderschöne Frau zog sie mich magisch an. Ihre Anziehungskraft war so überwältigend, dass ich meinen eintägigen Aufenthalt in San Francisco aufs Unbestimmte verlängert hatte. Ich konnte sie nicht verlassen.

„Kann ich dir noch etwas bringen?“, fragte die Kellnerin. Provokativ wie eine Sirene klimperte sie mit den Wimpern und ich hätte sie ignoriert, wenn ich nicht so hart gewesen wäre. Ich war auch nur ein Mann und im Moment wurde mein Verstand von meinem Schwanz kontrolliert. Wenn Wie-auch-immer-ihr-Name-war mir bei meinem Samenstau helfen wollte, sollte ich die Chance nutzen.

„Noch einen davon.“ Ich zeigte auf mein Glas gefüllt mit Bourbon. Ich hatte keine Ahnung, wie ich zum Hotel zurückkommen sollte. Ich war zwar nicht betrunken, wusste jedoch, dass ich nicht mehr fahren konnte.

Die Kellnerin lehnte sich vor und präsentierte mir ihre riesigen Brüste, die beinahe aus ihrem Oberteil platzten. Ich hatte keine andere Wahl, als hinzusehen. Mit den Massen an Testosteron, die durch meinen Körper schossen, konnte ich nur noch an Sex denken. Diese Kellnerin versprach Befriedigung.

Sie leckte sich einladend über die Lippen und sagte: „Ich komme gleich wieder.“

Mein Blick fand Annabelles Tisch. Sie warf ihren Kopf in den Nacken und lachte herzhaft. Wenn ich glaubte, ihre Schönheit wäre schon zu viel für mich, dann hatte ich nicht mit dem Klang ihrer Stimme gerechnet: Jedes Wort, jeder Ton, nein, jeder verdammte Laut aus ihrem Mund richtete die Härchen auf meinem Arm auf und ließ das Blut durch meine Adern jagen.

Wenn mich Eric sehen könnte, würde er mich umbringen. Ich sabberte Flüsse bei dem Anblick seiner kleinen Schwester. Was zum Teufel hatte ich erwartet, hier zu finden? Die Frau hatte ihre Heimatstadt vor vier Jahren verlassen. Drei Jahre zuvor hatte ich mich auf eine geheime Mission aufgemacht. Das letzte Mal, als ich sie gesehen hatte, stand sie kurz vor der Pubertät.

Auf keinen Fall konnte ich sie ansprechen. Sie würde sofort wissen, dass Eric hinter meiner Anwesenheit steckte. Ich hatte ihm mein Wort gegeben, diskret vorzugehen. Würde sie mich überhaupt erkennen? Konnte ich das riskieren? Ich hätte schon am ersten Tag verschwinden sollen, als ich sie im Park mit denselben Freunden gesehen hatte, die jetzt mit ihr am Tisch saßen. Oder gestern, als sie im Geschäft einen Song vor sich hingesummt hatte. Warum war Eric so besorgt? In den drei Tagen, die ich ihr bereits nachstellte, wirkte sie sehr glücklich auf mich. Ich fühlte mich wie ein scheiß verdammter Stalker. So sehr ich mir auch wünschte, zu ihr zu gehen und mit ihr zu reden – oder noch besser: sie auf mein Hotelzimmer einzuladen –, waren mir die Hände gebunden. Ich hatte keine andere Wahl: Ich sollte mich auf den Rückweg nach Ogden machen. In meiner Heimatstadt würde ich dann sehnsüchtig darauf warten, dass sie in ein paar Wochen nach Hause zurückkehrte.

„Bitte sehr, mein Hübscher.“ Die Kellnerin stellte mein Getränk vor mir ab und lehnte sich dabei über die Bar. Ihre roten Locken kamen in Kontakt mit meinem Arm, wodurch meine Aufmerksamkeit kurzzeitig der Schönheit mit dem riesigen Vorbau galt. „Du bist nicht aus San Francisco, oder?“

„Nein.“

„Hat dich schon jemand in der Stadt herumgeführt?“ Der hungrige Ausdruck in ihren Augen, zusammen mit der Art und Weise, wie sie über ihre Lippen leckte und ihre Titten mit den Armen zusammenpresste, verleiteten mich dazu, doch auf ihre Flirtversuche einzugehen.

„Das ist nicht nötig, aber danke.“

„Na ja, falls du es dir anders überlegst, kannst du mich anrufen. Ich bin für alle Schandtaten bereit.“ Aus ihrem Ausschnitt zog sie eine Serviette mit ihrer Handynummer.

„Danke.“ Ich zwinkerte ihr zu. „Vielleicht werde ich das.“

Ich bin ein Idiot.

Aus den Augenwinkeln konnte ich beobachten, dass sich Annabelle erhob und zu den Toiletten ging. „Entschuldige mich kurz“, sagte ich zu der Kellnerin und folgte Annabelle. Mein Körper übernahm die Kontrolle. Ich wusste nur, dass ich ihr näher sein wollte. Schließlich würde ich ihr nicht hineinfolgen. Ein bisschen Selbstkontrolle hatte ich dann doch noch. Es würde auch weiterhin ein Mysterium bleiben, warum ich mich zu Annabelle so hingezogen fühlte. Im Korridor lehnte ich mich gegen die Wand und wartete. Vielleicht hoffte ich ja im tiefsten Inneren meines Herzens darauf, dass sie mich erkannte? Ich könnte sagen, dass ich mich mit einem alten Freund hier getroffen hatte, oder? Würde sie mir die Geschichte abkaufen? Wahrscheinlich nicht. Dafür war Annabelle zu clever und ich ein zu schlechter Lügner.

Hinter der Tür hörte ich die Spülung. Danach lauschte ich dem Wasser, das aus dem Wasserhahn strömte und kurze Zeit später verebbte. Als sich die Tür wie magisch zu öffnen schien und ich den ersten Blick auf sie erhaschte, wurde ich panisch. Ich wirbelte herum und stieß gegen die Kellnerin. Ich presste sie gegen die Wand. Alkohol hatte meinen Verstand vernebelt und mit dem Adrenalin bildete er eine explosive Mischung. Was zum Teufel passierte hier gerade? In der Hoffnung, mich vor Annabelle zu verstecken, packte ich die Oberarme der Kellnerin und presste meinen Mund auf den ihren. Sie hieß meine Zunge willkommen und gab sich mir vollends hin. Sie genoss, was ich mit meinen Lippen anstellte.

Der Kuss fühlte sich gleichzeitig gut und schlecht an. Ich stellte mir vor, dass ich Annabelle küsste … dass sie in erregter Verzückung in meinen Mund stöhnte … dass ich ihre hinreißenden Kurven mit meinen Händen erkundete … dass mein Schwanz an ihrem Bauch immer härter wurde. Stattdessen presste sich die Kellnerin gegen mich. Sie rieb sich an mir und krallte sich an meinen Armen fest. Es fühlte sich nicht richtig an. Die Brüste, die sie gegen meinen Oberkörper presste, fühlten sich wie genetisch manipulierte Melonen an und nicht wie saftige Orangen. Bei dem Gedanken zog sich das Blut aus meinem Schwanz zurück. Ich würde keine Erlösung finden, solange Annabelle Waters meine Gedanken beherrschte.

Ein amüsiertes Lachen war hinter mir zu hören. „Sucht euch ein Zimmer“, kommentierte Annabelle die Szene beim Vorbeigehen. Ich wusste, wie schüchtern sie war, und ich bezweifelte sehr, dass sie uns groß Aufmerksamkeit schenkte.

Als ich sicher war, dass Annabelle wieder bei ihrem Tisch war, wich ich von der Kellnerin zurück.

„Wie heißt du, Süße?“, fragte ich. Ich hatte einiges getrunken und auch sie machte diesen Eindruck.

„Karla. Das war ein Wahnsinns Kuss“, presste sie heraus. Sie wickelte die Arme um meinen Hals und zog mich wieder an sich.

Behutsam schob ich sie von mir weg und sagte: „Tut mir leid. Das hätte ich nicht tun sollen.“

„Und dabei habe ich schon den ganzen Abend darauf gewartet.“

„Ich meine es ernst: Das war ein Fehler.“

Sie senkte den Blick zu meinem Schritt, wo meine Erektion im Tempo einer Schildkröte den Rückwärtseingang eingelegt hatte. Sie schmunzelte. „Bist du dir da sicher?“

Wie zum Teufel sollte ich mich aus dieser Situation befreien?

„Ich will einfach nicht, dass du gefeuert wirst. Ich werde dich anrufen, okay?“, versicherte ich und gab ihr damit Hoffnung, die ich niemals erfüllen würde.

„Versprichst du es mir?“

Scheiße, ich wollte sie nicht anlügen. „Ja, versprochen.“

Wenn ich deine Nummer nicht verliere, fügte ich im Geiste hinzu.

„Okay. Kennst du die drei Frauen, die du schon seit einer Weile beobachtest?“

Ich folgte ihrem Blick zu dem Tisch, an dem Annabelle saß.

„Nur eine davon. Sie ist die Schwester meines Freundes.“

Die Eingangstür öffnete sich. Kalter Wind wehte durch das Restaurant, obwohl es sich um einen warmen Tag handelte. Draußen bewölkte sich der Himmel und ein Mann kam herein. Am Eingang hielt er inne, stemmte die Hände in die Hüften und sah sich um. Der buschige Bart ließ ihn älter wirken, als er war. Er hatte etwas Gruseliges an sich. Von der dunklen Kleidung, den schmutzigen Schuhen bis zu seinem langen Trenchcoat – aus irgendeinem Grund konnte ich ihn nicht ausstehen. Mein Bauchgefühl verhieß nichts Gutes. Sein hasserfüllter Blick würde sogar den Teufel Reißaus nehmen lassen.

„Ich lasse dich zurück an die Arbeit.“ Ich führte die Kellnerin zur Bar, ohne meinen Blick von dem Neuankömmling zu nehmen. Er ließ seine Augen über jeden Tisch schweifen, bis sein Blick schließlich an Annabelles hängen blieb. Mein Herz raste. Das konnte nicht gut sein. Würde Eric recht behalten? War Annabelle in Gefahr? Beim Anblick von Annabelle wurden die Augen des Fremden sanfter und sein angespannter Kiefer lockerte sich. Er lief zum Tisch. Annabelle erstarrte bei seiner Anwesenheit. Es dauerte nicht lange, bis ihr panischer Ausdruck erlosch.

Ich wünschte wirklich, ich könnte Lippen lesen. Es machte den Anschein, dass Annabelle den Mann ihren beiden Freundinnen vorstellte. War er ihr wichtig? Er schien nicht wie ein Mann, mit dem sie sich abgeben würde. Nach ein paar gewechselten Worten küsste er sie auf den Kopf und drückte ihre Schulter. So hart, dass ich befürchtete, er würde einen Abdruck zurücklassen. Ich verzog das Gesicht zu einer Grimasse. Anstatt sich von ihm zurückzuziehen, lächelte Annabelle. Gehörte das zu den Vorlieben der beiden?

Scheiße, das ist nicht gut. Sie hat einen Freund.

Annabelle stand auf, winkte ihren Freunden zum Abschied zu und legte ihre Hand in seine. Er verwob die Finger mit ihren und mein Herz rutschte mir in die Hose. Als Annabelle sich von ihren Freunden wegdrehte, hätte ich schwören können, Traurigkeit in ihren Augen aufblitzen zu sehen. War sie traurig, dass sie früher als geplant gehen musste oder war ihr Ausdruck anders zu interpretieren? Ich war der festen Überzeugung, dass es etwas mit diesem Mann zu tun hatte. Ich hasste ihn. Wenn das Mädchen, mit dem ich ausging, traurig war, würde ich alles in meiner Macht Stehende tun, um sie wieder glücklich zu machen. Es war deutlich zu sehen, dass sie nicht gehen wollte. Ich wollte gerade eingreifen, als er sich zu ihr lehnte. Sie wollte etwas zu ihm sagen, aber er stoppte sie, indem er sie küsste. Ich konnte mir das nicht länger ansehen. Sie lehnte sich gegen seinen Körper und meine Welt brach zusammen.

Ich sollte nicht hier sein.

Noch in derselben Nacht verließ ich San Francisco.

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USA Today Bestseller Autorin Lacey Silks schreibt erotische und zeitgenössische Liebesromane mit einem Hauch von Spannung und Krimi. Die Geschichten sind von ihrem Leben, Träumen und Fantasien inspiriert. Sie ist glücklich verheiratet und hat zwei Kinder. Gerne benutzt sie ihren Ehemann als Versuchskaninchen für ihre intimen Szenen – er sagt, dass ihn das nicht im Geringsten stört.

Lacey liebt es, ihre Leser zum Erröten zu bringen und ihnen das Gefühl zu geben, dass sie nicht nur in eine neue Welt eintauchen, sondern die Protagonisten verkörpern. Nichts befriedigt sie mehr, als mit den Emotionen ihrer Leser zu spielen – na ja, eine Sache tut das vielleicht doch 😉

Sie mag Männer mit großen Füßen, die Schamesröte auf den Wangen einer Frau und sexy Dessous, vor allem wenn die Unterwäsche vom Körper gerissen wird. Wie Gott den Menschen geschaffen hat, ist ihr Lieblingsoutfit.

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